Jan 07

Bob-Taxifahrt mit Ueli Weber

Ueli Weber unterstützte mich durch die Weber Strassenbau AG während mehreren Jahren in meinen sportlichen Tätigkeiten.  Als ich mich für den Bobsport entschied und auf mehrere Sponsorengelder angewiesen war, zeigte er sich bereit, mir zusätzlich finanziell unter die Arme zu greifen. Ich bin Ihm für diese Unterstützung sehr dankbar.

Als Gegenleistung für das Sponsoring durfte Ueli Weber einmal erleben wie es sich in einem Bob anfühlt, der mit etwa 138 km/h einen schmalen Kanal herunter fährt. So trafen wir uns am 2. Januar an der einzigen Natureisbahn der Welt in St. Moritz und machten uns für die bevorstehende Taxifahrt bereit. Etwas Nervosität und Spannung war vor dem Start gut zu spüren. Ueli besetzte Position drei. Ich durfte als hintersten Mann das Anschieben und die Aufgabe des Bremsens übernehmen. Unser Pilot führte uns sicher bis zum Ziel. Auch Ueli schien sich sichtlich wohl zu fühlen, so hatte er doch vor dem Horse-Shoe, der steilsten Kurve der ganzen Bahn noch Zeit, seiner Familie zuzuwinken.

Lieber Ueli, vielen Dank für Deine Unterstützung während meinen sportlich aktiven Jahren. Es tut gut, solche Menschen wie Dich im Rücken zu haben.

IMG_1594.JPG

IMG_1593.JPG

 

Dez 02

Letzte HV vom Fanclub

Am vergangenen Samstag fand die letzte HV vom Fanclub Elisabeth Graf in meinem Elternhaus in Mosnang statt. Eines der Traktanden war, den Fanclub wegen meinem Rücktritt aus dem Leistungssport aufzulösen. Viele meiner Fans machten mir darum die Ehre und kamen an diesen für mich emotionalen Anlass. Er soll der definitive Schluss meiner Sportkarriere sein.

So füllte sich das Hause Grafs immer mehr und ich freute mich riesig über das Kommen aller Fans, Trainer und Freunde. Der Fanclub wurde aufgelöst und viele Worte des Danks wurden gesprochen. Natürlich gehörte auch einen Rückblick auf die letzten zehn Jahre und einige Worte des Trainers dazu. Im Anschluss genossen wir alle ein feines Fondue und unterhielten uns bis in die Morgenstunden.

Zurück bleiben viele schöne Erinnerungen. In den Jahren meiner sportlichen Tätigkeit durfte ich viele spannende Menschen kennenlernen, durfte Erfolge feiern, die Welt bereisen und miterleben, wie sich viele Menschen für mich einsetzten. Viele Leute haben jährlich einen Betrag aufs Konto vom Fanclub eingezahlt, von dem ich mir dann Anschaffungen für den Sport leisten konnte. Zudem durfte ich jeweils an der Schweizermeisterschaft oder auch an anderen Wettkämpfen grosse Unterstützung vom Fanclub geniessen. Nebst dem fanen an der SM waren sicher auch die Besuche meiner Fans an der WM in St. Moritz und an den Olympischen Spielen in Sochi sehr besonders. Vielen Dank für eure Unterstützung!

Ein Herzliches Dankeschön geht an meinen Sponsoren dem Strassenbau Weber AG Wattwil, der Raiffeisenbank unteres Toggenburg, Noyac Sportartikel von Arno Schneider und der Schweizer Sporthilfe. Auch dank ihnen war es mir möglich, während den letzten Jahren nur Teilzeit zu arbeiten um mich auf den Sport zu konzentrieren. Vielen Dank!

Nun hat für mich ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Ich mache die Ausbildung zur Pflegefachfrau und trainiere junge Athleten vom TV-Lütisburg und vom ganzen Toggenburg. Das macht mir grossen Spass und ich freue mich auf neue Herausforderungen in meinem Leben.

Nov 30

Erloschener Stern leuchtet weiter

Die siebenfache Schweizer Meisterin und Olympiateilnehmerin Elisabeth Graf beendet nach der Bob- auch ihre Leichtathletik-Karriere. Davon profitiert der Toggenburger Nachwuchs.

URS HUWYLER

2271822_1_05a4a70e

Dass Elisabeth «Elli» Graf (Mosnang) ihre relativ kurze, steile und erfolgreiche Bobkarriere trotz verschiedener in- und ausländischer Angebote beenden würde, stand für die amtierende Junioren-Vizeweltmeisterin nach den Olympischen Spielen von Sotschi wegen fehlender Perspektiven im Eiskanal fest. Die Rückkehr zur Leichtathletik war die logische Folge für die sechsfache Diskusmeisterin, die 2012 zudem Gold im Kugelstossen gewann.

Doch nun zieht sich die polysportiv veranlagte Sportlerin des STV Lütisburg ganz vom Spitzensport zurück, und die 25jährige gelernte «Fachfrau Gesundheit» konzentriert sich auf die berufliche Vollzeitausbildung zur «Pflegefachfrau». Der Fanclub wird aufgelöst und die Homepage «Der neue Leichtathletik-Stern» erlischt. Schnell wird klar: Es handelt sich um keinen Schnellschuss mit «Rücktritt vom Rücktritt»-Potenzial.

Besonderes Erlebnis

Dabei wäre Elisabeth Graf im besten Leichtathletik-Alter, könnte ihre Medaillensammlung jährlich erweitern und an Team-Bewerben für die Schweiz starten. «Der erste nationale Titel bei den Aktiven war ein besonderes Erlebnis. Das habe ich mir gewünscht – und plötzlich war es so weit», erinnert sich die nicht wie eine Kraftathletin wirkende frauliche Sportlerin an den 2. August 2009 in Zürich.

Die bewusst nicht angefutterten Kilos oder nicht antrainierten Muskeln kosteten zwar im internationalen Vergleich den einen oder andern Meter, aber sie wurde dadurch nicht als klassische Kugelstösserin oder Diskuswerferin abgestempelt. «Ich wollte nicht mehrmals wöchentlich stundenlang im Kraftraum Gewichte stemmen. Das liegt mir nicht», betont die zufällig zur Leichtathletik gekommene Diskus-Gräfin.

Im Volleyball fühlte sie sich nicht spontan wohl, laufen war nicht ihr Ding, und so zog es sie wie den Speer werfenden Fast-Nachbar Marco Waldvogel zu Lütisburg. «Dort wurde ich in jeder Beziehung unterstützt, fühlte mich wohl. Deshalb kam ein Wechsel zu einem Grossklub nie in Frage. Obwohl die Angebote lukrativ gewesen wären.» Wichtig sei auch gewesen, dass sie mit der E. Weber AG, der Raiffeisenbank Unteres Toggenburg und Noyac von Arno Schneider Sponsoren aus der Region gefunden habe.

Eigene Körpergrösse geschafft

Der Karrieren-Rückblick wird bei Elisabeth Graf im Gegensatz zu andern Athleten nicht von den Plazierungen und der Medaillenbilanz bestimmt. «Leistungssport ist eine Lebensschule», hat sie erkannt. Die Selbstdisziplin, mentale Stärke, Belastbarkeit, dem Druck zu widerstehen sind Komponenten, die sich auch in der Ausbildung positiv auswirken. «Das System ist das gleiche. Ich setze mir ein Ziel und versuche es zu erreichen.» So erlebte sie ein Glücksgefühl, als sie im Hochsprung 1,82 m schaffte.

Vielseitigkeit ist Trumpf

«Man sagt, wer die eigene Körpergrösse zu überspringen vermöge, dürfe sich als Hochspringerin bezeichnen. Ich bin 1,82 m gross. Das war ein emotionaler Moment. Auch jener, als ich bei den Aktiven für die Schweiz starten durfte. Oder der Diskus über 40 Meter flog. Die positiven Erinnerungen überwiegen die Niederlagen oder negativen Erlebnisse.»

Die Vielseitigkeit versuchte sich Elisabeth Graf zu bewahren. Sie verzichtete auf einen EM-Start in Zürich und setzte auf die Bob-Olympiateilnahme in Sotschi. Oder wechselte zum Siebenkampf. «Mit dem Diskus oder der Kugel ist der Wettkampf nach drei Versuchen zu Ende. Ein Siebenkampf zieht sich über zwei Tage hin. Dann entstehen Emotionen, Erlebnisse und neue Erfahrungen», schwärmt die Einzel-Meisterin vom Mehrkampf.

Das ist vorbei. Am «Arge Alp»-Wettkampf in Landquart (20./21. September) stand sie für den Kanton St. Gallen letztmals im Einsatz. Den Entscheid, aufzuhören, hatte sie zu jenem Zeitpunkt längst gefällt. Wobei der Trainer nicht glauben wollte, dass das letzte Training tatsächlich das letzte Training war. «Ich habe keine Entzugserscheinungen, geniesse es, nicht trainieren zu müssen», tönt es bei der Breitensportlerin, die zum Plausch Badminton spielt.

Toggenburger Trainerin

Leichtathletisch bleibt sie bei Bedarf mit dem Turnverein aktiv. Und doch leuchtet der Stern weiter. Diesmal als Trainerin. Im Toggenburg gibt es Talente, die auch/oder in den Wurfdisziplinen gefördert werden möchten. Das Interesse an den Stunden in Necker mit der Olympiateilnehmerin, Bob-Weltcup-Zweiten, Leichtathletik-Internationalen ist vorhanden. Der Rücktritt ist für Elli Graf in verschiedener Hinsicht ein selbstbestimmter Neuanfang.

Aug 05

6. Schweizermeister-Titel in Folge

Am Wochenende vom 25.und 26. Juli 2014 gelang mir im Diskus der sechste Schweizermeister-Titel in Folge. Mit einer Weite von 47.33m konnte ich mit einer zufriedenstellenden Weite den Titel  verteidigen.

Im Kugelstossen lag ich bis zum 5. Stoss auf dem 3. Rang. Im 6. und letzten Versuch übertrafen mich aber noch zwei Athletinnen und ich musste mich mit dem 5. Schlussrang zufrieden geben.

Danke an alle Fans, die mich in diesen zwei Tagen in Frauenfeld unterstützt haben. Elisabeth-Graf-SM-2014-60

Jul 26

5. Rang im Hochsprung

Pünktlich um 17.15 startete gestern der Hochsprung-Wettkampf. Mit mehreren Callrooms die wir zu passieren hatten, war das Prozedere genau dasselbe wie es an der Heim-EM in Zürich sein wird. So musste ich mich ungewohnt früh einlaufen und am Besammlungsplatz der Athleten sein.

Nachdem ich etwas Mühe im Einspringen hatte, startete bei der Höhe von 1.60m in den Wettkampf. Diese Anfangshöhe übersprang ich knapp. Auch bei 1.65m fühlte ich mich noch nicht so richtig wohl. Erst in der folgenden Höhe von 1.68m kam ich in den Wettkampf und zeigte ansprechende Sprünge. Die beiden Höhen 1.71m und 1.74m übersprang ich jeweils im zweiten Versuch. 1.77m passierte ich leider nicht ohne die Latte zu berühren und so war für mich dieser Wettkampf zu Ende. Mit der gültigen Höhe von 1.74m wurde ich 5.

Heute gilt es, den Diskus-Schweizermeistertitel zum 5. Mal zu verteidigen. Ich hoffe sehr, dass mir das gelingen wird. Zudem starte ich im Kugelstossen. In dieser Disziplin bin ich diese Saison noch nicht richtig auf Touren gekommen. Ich hoffe aber sehr, dass ich heute eine gute Technik zeigen kann und somit weite Würfe.

IMG_6161

Jul 24

SM Vorschau Frauuenfeld

In den kommenden Tagen findet die Schweizermeisterschaft in Frauenfeld statt. Ich werde im Diskus, Kugel und Hochsprung am Start sein.

Meine Startzeiten am Freitag, 25.07.2014:

17.15: Hochsprung

 

Meine Startzeiten am Samstag, 26.07.2014:

15.50: Diskus

19.30: Kugel

 

Ich freue mich auf jede Unterstützung an diesen Tagen. Es werden bestimmt spannende Wettkämpfe sein bei denen alles möglich ist.

IMG_1949[1]

Jun 25

Team-EM in Riga

Am Donnerstag, 19.Juli 2014 reiste ich mit der Schweizer Nationalmannschaft der Leichtathletik nach Riga (Lettland). Als wir gegen Abend im Hotel ankamen, wurden erst von allen die Zimmer bezogen. Nach einer kurzen Besprechung mit dem Wurfteam, durften wir uns das erste Mal über das Buffet des Abendessens hermachen. Fast täglich hatten wir eine Teamsitzung mit allen Athleten und Betreuern. Unser Ziel an dieser Team-EM der Second-League war klar: Aufstieg in die First-League.  Damit uns diese gelingen wird, mussten wir einen der vorderen beiden Plätzte belegen.

Nachdem der Freitag der individuellen Wettkampfvorbereitung galt, fand am Samstag bereit der erste Wettkampftag statt. Um 16Uhr startete ich im Feld der Diskuswerferinnen, unter denen auch die Olympiasiegerin 2012 und Weltmeisterin 2013 Sandra Perkovic aus Kroatin (Bestweite über 70m) war. Beim Einwerfen gelang mir ein Wurf auf die 50m-Makre, was ich im Wettkampf leider nicht mehr wiederholen konnte. Mein dritter und bester Wurf landete bei 48.04m. Mit dieser Leistung habe ich mein Ziel von 50m nicht erreicht. Durch den guten Wurf beim Einwerfen weiss ich aber, dass ich diese Weite jeder Zeit werfen kann. Mit meiner Saisonbestweite von 49.40m war ich als 6. im Feld gemeldet. Mit den 48.04m verpasste ich leider knapp den Final, erbrachte der Schweiz durch den 5. Rang aber einen Punkt mehr als kalkuliert.

Am Sonntag stand ich nach einem kurzen Bummel durch die wunderschöne Stadt Riga erneut auf der Anlage um das Schweizer-Team lautstark zu motivieren. Zum Schluss gewannen wir mit 210 Punkten diesen Team-Wettkampf. Hinter uns lagen: Lettland, Bulgarien, Serbien Dänemark, Kroatien, Slowakei und Österreich. Das Schweizer-Team hat das Ziel erreicht. Wir sind in die First-League und somit einer der Länder zwischen den Rängen 13 und 24 in Europa aufgestiegen.IMG_1950[1]

Jun 15

TG/SH- Einkampfmeisterschaften Kreuzlingen 2014

Heute startet ich bei warmen Temperaturen und Sonnenschein an den TG/SH- Einkampfmeisterschaften in Kreuzlingen. Bereits um 10Uhr begann der Diskus-Wettkampf. Nach einem sehr guten Gefühl und weiten Würfen im Einwerfen, verlief der Wettkampf etwas durchzogen. Nebst einigen Würfen die nur knapp über 40m flogen, wurde der weiteste Wurf 48.86m gemessen.

Ohne Pause ging es gleich beim Speerwerfen weiter. Diese Disziplin steht seit einiger Zeit nicht mehr auf meinem Trainingsplan. Ich hatte jedoch den Ehrgeiz, dieses 600g schwere Gerät über die 40m-Marke zu werfen. Nach fünf Würfen knapp darunter landenden Geräten, flog der Speer des sechsten Versuches doch 40.34m. Somit habe ich eine neue persönliche Bestleistung erreicht und mein Ziel erreicht. Danke für die lauten Motivationsrufe meiner angereisten Fans J

Zum Schluss trat ich den Wettkampf im Kugelstossen an. Mit etwas gemischten Gefühlen startete ich in den Wettkampf. In dieser Disziplin habe ich im Moment Schwierigkeiten mit der Technik, womit ich meine Kraft nicht auf die Kugel übertragen kann. Somit landeten die Meisten Würfe einiges unter der 13m-Linie. Mein weitester Stoss landete bei 13.06m. Damit liege ich noch immer über einem Meter unter meiner Bestleistung. Ich hoffe, dass der Knopf in den nächsten Trainings aufgeht, damit ich auch in dieser Disziplin zufriedenstellende Resultate erzielen kann.

Nun freue ich mich auf die Team-EM, welche nächstes Wochenende in Riga (Lettland) stattfindet. Vielleicht kann ich da die 50m-Marke im Diskus knacken…

IMG_1846[1]

Jun 15

Frühjahrsmeeting Sarnen 2014

Am Donnerstag 29.Juni 2014, reiste ich nach Sarnen um dort am Frühjahrsmeeting teilzunehmen. Ich hatte mich im Diskus und Hochsprung angemeldet. Weil ich ausser der Teilnehmer der Kategorie U18 die einzige weibliche Starterin im Hochsprung war, startete ich bei den Männern. So hatte ich etwas Konkurrenz und musste den Wettkampf nicht alleine absolvieren. Bereits im Einspringen hatte ich ein gutes Gefühl. So startete ich bei der Höhe von 1.60m in den Wettkampf. Bis 1.79m übersprang ich jede Höhe im ersten Versuch. Als ich dann meine persönliche Bestleistung, 1.82m egalisieren wollte, gelang mir das leider nicht. Bei den ersten zwei Versuchen hatte ich zu grossen Respekt von der Höhe. Der dritte Versuch zeigte mir aber, dass ich diese Höhe springen könnte. Mit der gültigen Höhe vom 1.79m bin ich mehr als zufrieden. Ich freue mich sehr über einen solch gelungenen Saisonstart in dieser Disziplin. Es liegt noch einiges drin…

Ohne langen Unterbruch startete ich im Diskus. Nach dem gelungenen Saisonauftakt der letzten Woche von 49.41m war mein Ziel, die 50m-Marke zu knacken. Bei einem Wurf gelang mir das sogar. Doch leider übertrat ich ihn ganz leicht und er musste somit für ungültig erklärt werden. Mit einer gültigen Weite von 49.11m bin ich aber trotzdem zufrieden. Die Würfe waren konstant und ich weiss, wo ich mit technischen Verbesserungen noch einiges an Weite herausholen kann. Ich hoffe, dass mir das bald gelingt.

Mein nächster Wettkampf wird die TG/SH-Meisterschaft am 15. Juni sein. Ich bin gespannt, was ich dort für Resultate erzielen werde. Ich bin auf jeden Fall top motiviert und freue mich schon jetzt auf diesen Wettkampf.

IMG_1855[1]

Mai 20

Gelungener Start in die Sommersaison

Winterthur

Wie ich im letzten Bericht geschrieben habe, hat sich mein Trainingsaufwand massiv reduziert. Statt den 7-Kampf zu trainieren, konzentriere ich mich auf die zwei Würfe Diskus und Kugel. Nach Lust und Laune springe ich wieder mal über eine Hochsprunglatte. Das Training macht mir grossen Spass. Mein Körper hat sich erholt und ist top Einsatzfähig.

Am Freitagabend bestritt ich das erste Meeting dieser Sommersaison. Ich reiste nach Winterthur um dort auf der Anlage „Deutweg“ im Diskus und Kugel zu starten.

Im Diskuswettkampf hatte ich bereits im Einwerfen ein sehr gutes Gefühl. Ich konnte den Diskus von weit hinten beschleunigen, was die Voraussetzung für weite Würfe ist. Der Erste Versuch im Wettkampf war etwas verhalten und landete bei etwa 42m. Danach konnte ich alle in den leichten Gegenwind legen, was die Bestweite vom 49.41m ergab. Mit diesem Resultat bin ich sehr zufrieden. Ich bin gespannt, was die Saison noch bringen wird.

Ohne Pause ging es zum bereits laufenden Kugelwettkampf. Beim vierten Wurf stiegen wir Diskuswerferinnen ins Geschehen ein. Wie sich bereits in den letzten Trainings zeigte, stehe ich im Kugelstossen im Moment etwas an. Obwohl ich im Vergleich zum letzten Sommer über mehr Kraft verfüge, kann ich diese nicht umsetzten. Mit einer Weite vom 12.61m kann ich nicht zufrieden sein. Nun heisst es, die Technik zu verbessern. Ich hoffe, dass mir das gelingt und ich in den nächsten Wettkämpfen wieder bessere Kugelleistungen vorweisen kann.

Ältere Beiträge «